Aus dem Gemeindeleben

Ramadama: Putztag im November. Die Segenskirche strahlt!

Die Segenskirche hatte es nötig, dass einmal ordentlich durchgeputzt, alles geordnet, vieles entrümpelt, die Schränke und Kammerl neu eingerichtet werden. Auf dem Foto sind sie nun nicht zu sehen, aber für die Initiative zu danken ist der Familie Andrea und Stephan Vogler.

Ein tolles Team (Allen ein herzliches Vergelts Gott) hat angepackt. Manches war geplant, auch die Zeit. Vieles ist anders und alles davon mehr geworden. Danke für Eure Unermüdlichkeit!

Jener Impuls findet Fortsetzung: Nach der Fluchttür beim Jugendraum kommen nun die Böden dran, danach die Außenanlage bei den Spielgruppen. Kommen Sie und staunen Sie...

Torsten Bader

 

 

Sterbekreuze – Ostern

Heute schon möchte ich Sie hinweisen auf den Gottesdienst zur Osternacht am Karsamstag um 22 Uhr in Aschheim, der sich um die schöne Symbolik vom „Kreuz zum Leben“ herumrankt.

Die konkrete Gestaltung durch ein Vorbereitungsteam lässt den Gottesdienst jedes Jahr ein wenig anders wirken. Aber dies bleibt: Am Osterfeuer wird die Christuskerze entzündet und dann vom Kantor in die dunkle Kirche getragen mit dem Liedruf: „Christus, Licht der Welt!“ An dieser Kerze werden ein Jahr lang alle Taufkerzen entzündet als Zeichen, dass für uns Christen nicht der Tod das letzte Wort spricht, sondern dass das Wort Gottes – Christus – spricht: „Ich habe den Tod überwunden.“

Daher bitten wir in die Kirchengemeinde hinein: Wenn Sie mögen, geben Sie die hölzernen Grabkreuze, die meist auf Gräbern gesteckt werden, bevor der Name des Angehörigen im Grabstein verewigt wird, in der Pfarrei ab, wenn Sie diese nicht mehr brauchen.

Diese Grabkreuze werden dann in der Osternacht in Aschheim dem Osterfeuer übergeben als Zeichen für Christi Sieg über den Tod. Natürlich werden eventuelle Namensschildchen vorher entfernt! Wir würden uns freuen, wenn Sie es dann auch so sehen könnten: Aus dem Holz der Kreuze im Osterfeuer entzündet sich das neue Osterlicht.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Pfarrer Bader.

 

 

Die Situation in Simbabwe

Der offiziell veröffentliche Artikel zum Weltgebetstag der Frauen über die Zustände in Simbabwe berichtet über einige negative Wahrheiten.

Die gesamte Situation ist jedoch viel, viel schlimmer. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 90 %. Die Bevölkerung hungert. Das wenige Geld, das sie verdienen – bis Juni in US-Dollar - wurde durch den neuen Simbabwe Dollar ersetzt. Die versprochene Parität: 1:1. Innerhalb eines halben Jahres ist der Wertunterschied USD zu ZWD mindestens bei 1:22. Es gibt aber fast keine Lohnerhöhungen. Lehrer kommen nur noch sporadisch zum Unterricht in die Schule, weil das Geld nicht für den Hin- und Rücktransport reicht. Das gilt auch für die Ärzte. Es gibt Bilder im Internet, auf denen man sieht, wie Frauen auf dem Boden ohne jede Hilfe ihre Kinder zur Welt bringen.

Es gibt also “keinen Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit in eine vielversprechende Zukunft“, sondern genau das Gegenteil.

Als der neue Präsident Mnangagwa die Situation nicht in den Griff bekam und die Bevölkerung demonstrierte, ließ er Polizei und Militär in die Menge schießen. Damit hatte der Präsident auch die ihm im großen Maße von der Bevölkerung entgegengebrachte Sympathie völlig verspielt.  Internationale Investitionen, die die Wirtschaft zum Laufen bringen könnten, kann man bei solchen Verhältnissen auch nicht erwarten.

Die Menschenrechte werden immens missachtet und viele Aktivisten werden entführt und/oder ermordet. Obwohl solche Vergehen z. B. durch eine internationale Kommission aufgedeckt wurden, sind die an den Verbrechen beteiligten Militärs nie angeklagt oder verurteilt worden.

Korruption ist allgegenwärtig. Ein Beispiel: Am Jahresende standen Berichte in der Zeitung über den Schmuggel aus Zimbabwe nach Dubai. Es ging um Gold im Wert von 60 Millionen USD.

Das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen. Die Wasserversorgung in der Mehrmillionenstadt Harare ist mehr als lückenhaft oder das Wasser für die Bevölkerung schlichtweg nicht bezahlbar. Elektrizität ist nur an wenigen Stunden und meist nur nachts verfügbar.

Tragisch ist, dass die Regierung zu keiner Zeit gezeigt hat, dass sie die weitverzweigten Probleme erkannt hat, oder das Können und den Willen hat, etwas für die Bevölkerung zu tun. 

Hilfsgelder gehen seit Jahren nicht an die Regierung, sondern nur an die NGOs, die Hilfsorganisationen, die das selber verteilen. Man traut der Regierung nicht.

Die Menschen in Simbabwe habe ich all die Jahre als freundlich, friedliebend, duldsam und hilfsbereit erlebt. Umso mehr haben die Menschen und Kirchen in Simbabwe unsere Aufmerksamkeit und unsere Gebete und auch unsere Gaben nötig und verdient.

Millionen Simbabwer haben das Land verlassen und leben und arbeiten vor allem in Südafrika und Großbritannien; von da aus unterstützen sie die im Lande verbliebenen Familien.

 

 

Vito Mamula berichtet über seine Arbeit im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)

Liebe Gemeinde, 

seit September bin ich als FSJ´ler in der evangelischen Kirchengemeinde in Feldkirchen angestellt. Meinen Arbeitsalltag empfinde ich als ruhig, entspannt und oft sehr leicht. Ich bin für mehrere verschiedene Aufgaben zuständig, z. B. Briefe packen und liefern, dem Hausmeister helfen, die Kirche manchmal saubermachen, Instrumentalbegleitung unterstützen und übernehme organisatorische Aufgaben beim Konfirmandenunterricht.

Ich freue mich, dass ich viele Leute kennen gelernt habe, die mich von Anfang an sehr gut akzeptiert haben. Deswegen macht mir meine Arbeit sehr viel Spaß.

Meine Arbeitszeit beginnt um 8 Uhr und dauert unterschiedlich, je nachdem was zu erledigen ist. Am Mittwoch ist Konfirmandenunterricht. Meine Aufgabe dabei ist, organisatorische Vorbereitungen zu unterstützen und den Unterricht oft musikalisch zu begleiten. 

Ich hatte mehrere Aufgaben während des Aschheimer Advents. Es gab viel Arbeit, alles zu organisieren – die Bestellungen des Essens, den Aufbau der Geräte bis zum Verkaufen und anschließend wieder alles aufräumen.

Ich habe mich sehr gefreut, als mir Pfarrer Bader eine Gelegenheit gegeben hat, in der Kirche zu Weihnachten zwei Gottesdienste am Keyboard zu begleiten. Es war eine sehr vertrauensvolle Geste von ihm, für welche ich sehr dankbar bin.

Zum Schluss kann ich sagen, dass ich hier sehr gerne arbeite und sehr glücklich bin, mit so vielen Leuten Kontakt zu haben. Hier ist es nie langweilig und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei Pfarrer Bader für diese Chance, die er mir gegeben hat, zu bedanken.

Außerdem vielen Dank an Frau Raetsch und Frau Sperber, die mir viel helfen und mit mir immer sehr freundlich sind (obwohl ich manchmal Fehler mache).

Vito Mamula

 

 

FSJ kurz und knapp

FSJ ist die Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr.Das FSJ können junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren machen. Ein FSJ dauert zwischen 6 und 18 Monaten, in Ausnahmen auch 24 Monate.

 

Das FSJ ist ein Freiwilligendienst. Beim FSJ arbeiten junge Menschen in einer gemeinwohl-orientierten Einrichtung mit. Sie tun dort etwas, das gut für das Zusammenleben aller Menschen in der Gesellschaft ist. Das nennt man Engagement. Für ihr Engagement erhalten Freiwillige kein Gehalt, sondern ein Taschengeld.

 

 

Wissen Sie schon…?

 

… dass unser nächster Lektoren-Treff am 28. Mai, um 19.30 Uhr in den Räumen der Segenskirche stattfindet? Wir freuen uns über Verstärkung – haben Sie eventuell Lust?